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Diabetes Insipidus

Eine eher seltene Form des Diabetes, nämlich der Diabetes insipidus,

hat mein Interesse geweckt und gerne gebe ich die dafür zusammengetragenen Informationen mittels dieses Berichtes an Sie weiter.

Beruht der Diabetes nicht auf einer Schädigung des Inselapparates in der Pankreas, sondern auf einer Fehlleistung der Hirnanhangdrüse,

dann wird er Diabetes insipidus genannt. Zwei unterschiedliche Typen gibt es, centralis und renalis.

Der Diabetes insipidus zeigt änliche Symptome wie der Diabetes mellitus, ist jedoch dadurch charakterisiert,

dass der Urin keinen Zucker enthält. Symptome hierfür sind z.B. übermäßige Wasseraufnahme und dementsprechende Ausscheidung großer Mengen Urin.

Diese Diabetes-Art ist äußerst schwierig zu behandeln und grob gesagt, kann der Körper das Hormon ADH nicht produzieren.

Dieses Hormon ist auch zuständig für die Harnkonzentration im Körper.

Erfahrungswerte verschiedener Berichte beschreiben Erfolge durch:

Natrium muriaticum : um den Trinkwasserverbrauch und die Polyurie auf ein erträgliches Maß zu reduzieren

Acidum phosphoricum : kommt ebenfalls in Betracht (Beschwerden durch Verlust von Körpersäften)

In einer Untersuchungsreihe mit verschiedenen Tiergruppen und unterschiedlichen Krankheitsbildern,

wurde durch elektrische Stimulation der Akupunkturpunkte sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Akupunkturpunkte,

die für Störungen des Hypothalamus-Hypophysensystems wirken, brachten bei dem betroffenen Hund

mit der Diagnose Diabetes insipidus bereits am ersten Tag nach der ersten Akupunkturbehandlung

eine Reduzierung der Wasseraufnahme zum Vorschein.

Dieser Hund galt nach Abschluß der Akupunkturreihe als geheilt. Schulmedizinisch wird z.B. mit einem Präparat namens MINIRIN behandelt.

Das sind Augentropfen, die das Hormon ADH auf diesem Wege in den Körper bringen, das er selbst nicht produzieren kann.

Bringt keine Komplikationen wie z.B. Augenentzündungen etc. mit sich, schlägt aber nicht bei allen Patienten wunschgemäß an.

Fütterungstechnisch sollte man auf eiweißreiche Kost achten und einen niedrigen Fett- und Kohlehydratanteil anstreben.

Diagnosemöglichkeiten durch Urintest (spezifisches Gewicht), gegebenenfalls ADH-Test, Durstversuch,

Nachweis ADH-Konzentration im Serum. Ich hoffe dieser kleine Bericht hat Anklang gefunden oder ist einmal eine überlegung Wert,

wenn man irgendwo mal nicht so weiterkommt wie man es gerne hätte.

 

 

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